Workshops 2018

Die folgenden acht Workshops werden im zweiten Teil der Tagung angeboten. Insgesamt kann jeder Teilnehmer drei Workshops besuchen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre Präferenzen an. Wir versuchen, wann immer möglich, Ihren Wünschen zu entsprechen. Bei der Zuteilung wird der Eingang der Anmeldung berücksichtigt.


Workshop 1 - Produktentwicklung 

INKLUSIVES DESIGN: KLIENTEN IN DEN DESIGNPROZESS EINBEZIEHEN
Angela Müller-Giannetti – EUCREA & HANDWERKSTATT 

Arbeit wird vom Menschen dann als sinnhaft erlebt, wenn sie ihn vor Aufgaben stellt. Wenn Kreativität zu Lösungen führt, entsteht das Gefühl, etwas geschaffen zu haben. Handwerkliche und gestalterische Arbeit birgen dieses Potential. Werkstätten verfügen über personelle und räumliche Möglichkeiten, um Handwerk eine Chance zu geben. In diesem Workshop wird anhand eines praktischen Beispiels eine Methode dargestellt, wie Klienten mit unterschiedlichen Fähigkeiten in den Gestaltungsprozess aktiv miteinbezogen werden können. Angela Müller-Giannetti war Projektleiterin der HANDWERKSTATT, einer Design-Workshopserie, die 2016 von EUCREA in fünf Werkstätten für Menschen mit Behinderung durchgeführt wurde. Designstudenten, Designer und Kunsthandwerker kooperierten mit den Mitarbeitern der einzelnen Werkstätten, um gemeinschaftlich handwerkliche Techniken gestalterisch neu zu interpretieren.


Workshop 2  - Produktentwicklung 

ZUSAMMENARBEIT MIT DESIGNERN: PROFESSIONELLER INPUT LOHNT SICH
Franziska Bründler – Fidea Design

Wieso ist die Zusammenarbeit mit Designern relevant? Welche Methoden und Techniken wenden Gestalter beim Entwicklungsprozess an? Wie kann eine solche Zusammenarbeit aussehen? Welche Fähigkeiten & Erfahrungen sollte diese Person mitbringen?
Franziska Bründler arbeitet mit ihrem Label Fidea Design seit 10 Jahren mit Schweizer Designern zusammen. Zugleich beschäftigt Fidea Design seit gut drei Jahren eine eigene Designerin. Im Workshop zeigt sie auf, wie vielfältig eine Zusammenarbeit ausschauen kann und welchen Mehrwert diese bei der Produktentwicklung einbringt.


Workshop 3  - Produktentwicklung 

DAS PRODUKT VOLLSTÄNDIG DENKEN: VON DER VERPACKUNG BIS ZUM BILDMATERIAL
Sabine Meyer – side by side

Das neue Werkstattprodukt ist da – und jetzt? Welche Verpackungsarten gibt es, die Werkstätten gut umsetzen können? Was kann, soll oder muss auf die Etikette? Braucht es eine Anleitung? Wie bekommt der Kunde die Geschichte mit? Sabine Meyer baute 2001 side by side auf. Dabei setzte sie neben formschönen Produkten von Anfang an auch auf ein durchdachtes Grafik- und Verpackungskonzept. Da die meisten Werkstattprodukte als Geschenk gekauft werden, ist die Verpackung und alles, was dazugehört, oft mit entscheidend für den Erfolg. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung mit vielen Beispielen geht es konkret um die Produkte, die die Teilneh- mer in den Workshop mitbringen und besprechen wollen. Dabei pro tieren alle vom gegenseitigen Austausch und einem fundierten Feedback.


Workshop 4  - Produktentwicklung 

PREISKALKULATION: WAS SIND DIE EFFEKTIVEN KOSTEN UND WAS VERDIENT MAN AM SCHLUSS WIRKLICH
Stefan Schneider – BSZ Stiftung

Wie viel ist der Kunde bereit zu zahlen? Der Marktpreis ist der Ausgangspunkt jeder Produktkalkulation. Swiss Made, handmade und soziale Produktion sind dabei Mehrwerte, welche sich im Preis niederschlagen dürfen. Wie aber setzt man den Marktpreis? Wieviel darf das Produkt dementsprechend in der Produktion kosten? Aus welchen Kosten setzt sich die Produktion genau zusammen? Wie kann man die Arbeitsleistungen von Klienten und Betreuern miteinkalkulieren? Stefan Schneider – Leiter Fertigung bei der BSZ Stiftung – zeigt im Workshop verschiedene Modelle auf, wie die Kosten von Eigenprodukten gerechnet werden können und was beachtet werden muss, damit man an Eigenprodukten auch wirklich etwas verdient.

Workshop 5  - Marketing & Vertrieb

OB LADEN ODER MESSESTAND: EINE DURCHDACHTE WARENPRÄSENTATION LÄDT ZUM KAUFEN EIN
Andrea Limberger – styling for living

Wie präsentiert man seine Produkte im Laden oder am Messestand stimmungsvoll und durchdacht? Welche einfachen Hilfsmittel und Warenträger können dabei zum Einsatz kommen? Wie kann man Themenwelten schaffen oder saisonale Produkte gekonnt in Szene setzen? Andrea Limberger berät Einrichtungshäuser und Fachgeschäfte in Sachen Trends und Warenpräsentation und macht Schulungen für Verkaufspersonal. Im Workshop zeigt sie, auf was es beim Visual Merchandising ankommt.


Workshop 6  - Marketing & Vertrieb

E-COMMERCE: WAS MACHT EINEN ERFOLGREICHEN ONLINE SHOP AUS?
Klaus Oberholzer – Oberholzer Online Marketing

Ein Online Shop ermöglicht es Unternehmen einen digitalen Vertriebskanal zu etablieren. Damit dieser jedoch von Kunden genutzt wird, sind viele Aspekte wichtig – so zum Beispiel die Perspektive des Kunden. Dazu kommen Funktionen, Nutzerführung und Kennzahlen die helfen, dass ein Online Shop auch tatsächlich zu einem relevanten Vertriebskanal avanciert. Im Workshop mit Klaus Oberholzer werden die relevanten Punkte eines Online Shops auf Basis von realen Beispielen erläutert und erarbeitet. Dabei ist jeder eingeladen, aktiv teilzunehmen.


Workshop 7  - Marketing & Vertrieb

B2B: WIE KANN ICH BEI DEN PROFIS PUNKTEN?
Thomas Menz & Michaela Wyss – Stiftung Brändi

Der Fachhandel hat differenziertere Bedürfnisse als der Endkonsument. Während letzterer in vielem spontane Entscheide trifft, verfolgt der Einkäufer einen mehrstu gen Ein- und Verkaufsprozess: Passen die Produkte ins Sortiment? Welches sind die Einkaufs-, Liefer- und Verkaufskonditionen? Welche Zusatzdienstleistungen bietet der Anbieter? Wie wird man unterstützt und vielleicht sogar geschützt? Andererseits muss man sich als Anbieter fragen: Wie funktioniert der indirekte Vertrieb? Was kann und will man dem Fachhändler bieten? Wie muss man organisiert sein? Wer ist der richtige, wer der falsche Partner? Wie verhält sich der Markt heute und in Zukunft? Michaela Wyss, Leiterin Verkauf Produkte und Thomas Menz, Bereichsleiter Arbeiten und beru iche Integration der Stiftung Brändi, fokussieren in diesem Workshop die Herausforderungen des indirekten Vertriebs.

Workshop 7  - Strategie 

GRUNDAUSRICHTUNG EIGENPRODUKTE: WENN, DANN RICHTIG
Luzius Voigt – Alterszentrum Rubiswil

Eigenprodukte entstehen noch immer sehr oft ohne bewussten strategischen Entscheid und entsprechend ohne Budget, Planung und Zielvorgaben. Um ein professionelles Level zu erreichen, sind strategische Überlegungen und Neuausrichtungen unabdingbar. Ist man bereit, in den Teilmarkt Eigenprodukte zu investieren? Muss man gegebenenfalls in anderen Bereichen Abstriche machen? Wie viel darf der Aufbau einer Marke / Kollektion kosten und welche Rendite erwartet man? Luzius Voigt war beim Aufbau und in der Gesamtleitung von verschiedenen sozialen Institutionen, Sozialfirmen und NPO‘s beteiligt. Zuvor war er in leitender Funktion bei IKEA tätig. Im Workshop zeigt er auf, wie diese strategischen Fragen angegangen und erfolgreich umgesetzt werden können.

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